Die besten Filme 2025
Die 10 besten Filme des Jahres 2025
Von leiser Menschlichkeit bis zur brachialen Kinowucht – meine Favoriten 2025.
Ob emotionale Indie-Perlen, politische Satiren oder audiovisuelle Experimente – das Filmjahr 2025 hatte einiges zu bieten. Hier kommen die zehn Filme, die mich am stärksten beeindruckt, berührt oder überrascht haben. Mit persönlichen Einblicken aus meinen Kritiken.
Platz 10: Warfare
Regie: Alex Garland
Ein Film wie ein Faustschlag. Warfare verzichtet auf alles Überflüssige – keine Musik, keine Erklärung, keine Heldenreise. Stattdessen: ein knallharter, dokumentarisch wirkender Blick auf moderne Kriegsführung. Die körperliche Erfahrung im Kinosaal war intensiv – so sehr, dass ich den Film wohl nur einmal sehen möchte. Aber genau das macht ihn so stark: Er will nicht unterhalten, sondern durchrütteln.
Platz 9: Mickey 17
Regie: Bong Joon-Ho
Bong Joon-Ho goes Hollywood – und liefert mit Mickey 17 eine clevere, bildgewaltige Sci-Fi-Satire. Zwar weniger bissig als Parasite, aber dennoch unterhaltsam, kapitalismuskritisch und mit Robert Pattinson in Hochform. Kein Meisterwerk, aber ein verdammt spaßiger Genre-Mix mit Style und Aussage.
Platz 8: One Battle After Another
Regie: Paul Thomas Anderson
Ein Paradebeispiel für die Spannung zwischen Ästhetik und Inhalt. One Battle After Another hat mich visuell überwältigt – aber auch mit einem Gefühl der Unvollständigkeit zurückgelassen. Die politische Aussage bleibt für mich zu harmlos, zu karikaturesk. Und doch: Dieses Finale, diese Bilder, diese Performances… der Film hallt nach.
Platz 7: In die Sonne schauen
Regie: Mascha Schilinski
So radikal still, so emotional kraftvoll – In die Sonne schauen ist ein filmisches Ausnahmewerk. Über vier Jahrzehnte hinweg verwebt Schilinski die Geschichten von Frauen, Schmerz und Hoffnung. Die Erzählstruktur ist herausfordernd, aber meisterhaft. Für mich einer der relevantesten deutschen Filme seit langem.
Platz 6: I Like Movies
Regie: Chandler Levack
Ein Coming-of-Age-Film voller unangenehmer Wahrheiten. I Like Movies zeigt einen Teenager, der manchmal schwer auszuhalten ist – und genau das macht ihn so echt. Zwischen Videotheken-Nostalgie und Teenagerchaos bleibt ein Film, der Herz hat, aber nie kitschig wird.
Platz 5: The Life of Chuck
Regie: Mike Flanagan
Ein stilles, berührendes Werk über das Leben und was am Ende wirklich zählt. Kein Horrorfilm – sondern ein kleines Wunder voller Licht, Menschlichkeit und Hoffnung. Ich bin mit einem Kloß im Hals aus dem Kino gegangen. Und mit der Erkenntnis: Manchmal sind es die leisen Filme, die am lautesten nachhallen.
Platz 4: Sorry, Baby
Regie: Eva Victor
Ein feinfühliges Debüt, das mit viel Wärme, Humor und Ehrlichkeit von Trauma, Heilung und Freundschaft erzählt. Agnes und Lydie begegnen sich mit großer Offenheit und Empathie – und gerade das macht den Film so besonders. Einer meiner Herzensfilme des Jahres.
Platz 3: Blood & Sinners
Regie: Ryan Coogler
Keine Fortsetzung, kein Franchise – sondern eine originelle Story, grandios fotografiert und großartig gespielt. Blood & Sinners wechselt mühelos zwischen Genres, zwischen Spannung und Tiefe. Ich will ihn sofort nochmal sehen – aber diesmal bitte wieder im Kino!
Platz 2: How to Make Millions Before Grandma Dies
Regie: Pat Boonnitipat
Dieser kleine, stille Film hat mich komplett gebrochen – im besten Sinne. Auf Netflix fast untergegangen, dabei so berührend und universal. Eine Ode an die Familie, an das Loslassen, an die Liebe. Ganz ohne Pathos – und trotzdem mit voller Wucht.
Platz 1: Sing Sing
Regie: Greg Kwedar
Ein Film, der alles richtig macht. Sing Sing hat mich nicht nur berührt, sondern inspiriert. In einem kleinen Programmkino gesehen – und dabei gedacht: Genau dafür gibt es Kino. Ruhig, menschlich, ehrlich. Coleman Domingo ist überragend, aber es ist das Ensemble, das diesen Film so stark macht. Für mich ganz klar: Der beste Film des Jahres. Und ein stiller Anwärter auf die Ewigkeit.
Was war euer Film des Jahres? Schreibt mir auf Instagram @popcorn_guide oder in die Kommentare. Ich bin gespannt auf eure Liste!
